"WO DIE FREIEN FRAUEN WOHNEN

zwei Mosuofrauen am Lugusee

vom Matriarchat der Mosuo"
Termine:
Freitag 12.Mai 2017 Beginn 19 h und zusätzliche Vorstellung

Samstag 13.Mai 2017 Beginn 16h,
an beiden Terminen ist anschließend 1h Zeit für Gespräch mit den Filmemacherinnen

Dokumentarfilm, D. 2014, 90 Min. Top Kino Rahlgasse 1, 1060 Wien, Eintritt: €12,- Mitgld. €10,-
Regie: Uscha Madeisky, Daniela Parr, Dagmar Margotsdotter
Vorverkauf Topkino Rahlgasse 1 und tel. +431/2083000 und über http://www.topkino.at, Sichern sie sich ihre Karten.


Samstag 13.Mai 2017 Frühstücksgespräch mit den Filmemacherinnen, exklusiv für Frauen, Bioessen, € 8,- bis € 10,- FZ Frauenzentrum Währingerstr. 59/6, 1090 Wien, Eingang Prechtlgasse, bitte läuten, Anmeldung: trance@felicitasgoodman-institut.at
Die Herstellung des Films brauchte einige Jahre des Reisens und der Zusammenarbeit mit den Mosou. Nun wird er zum ersten Mal in Wien öffentlich gezeigt.

Trailer:
http://www.tomult.de/filmographie/wo-die-freien-frauen-wohnen.html

Im Süden von China, rund um den Lugu-See, lebt das Volk der Mosuo. Die Mosuo sind bekannt für ihr harmonisches Zusammenleben. Bei ihnen gibt es keine Eifersucht, keine Gewalt und keinen Krieg. Gegensätze wie „arm“und „reich“ kennen sie nicht. Machtstreben ist ihnen fremd. Sie gelten als sehr zufriedene und glückliche Menschen. Das gesamte gesellschaftliche Zusammenleben richtet sich nach der Lebenswelt von Frauen und Kindern. Männer sind dabei die fürsorglichen Unterstützer. Die Mosuo-Frauen gelten als besonders entspannt, frei und selbstbestimmt. Es sind die Frauen, welche die wirtschaftlichen und sozialen Fäden in der Hand halten. Sie werden dabei von ihren weiblichen und männlichen Verwandten unterstütz. Mosuo bleiben mit ihrer Ursprungsfamilie immer innig verbunden. Sie kennen keine Ehe, der Liebhaber bleibt nur über Nacht, tagsüber lebt und arbeitet er in seinem Mutterclan. In diesem Verhältnis ist die Frau die Einladende. Das hat den Mosuofrauen im gesamten China den Ruf eingebracht, sie seien leicht zu haben. Der innerchinesische Tourismus nahm aus diesem Grund zu. Der Film geht der Frage nach, wie die Mosuo Tourismus und matriarchale Tradition vereinbaren.     

Die drei Macherinnen des Films „Wo die freien Frauen wohnen“ arbeiten seit Jahren in mehreren Projekten erfolgreich zusammen. Eines ihrer gemeinsamen Projekte ist ihre Vorstandstätigkeit im Verein MatriaVal e.V., der sich mit matriarchalen Gesellschaften und der Vermittlung matriarchaler Werte befasst. Durch die Aktivitäten des Vereins wird die matriarchale Kultur unterstützt und lebende Matriarchate gestärkt. Matriarchate gab es einst überall auf der Welt. Die matriarchale Lebensweise wird von den Dreien auf vielfältige Weise in unseren Alltag hinein getragen, zum Beispiel in Vorträgen, Seminaren und mit ideenreichen Mater-ialien. www.tomult.de