Berichte über Reisen nach Innen und Außen

22. Jan, 2018

Tranceletter NEU Wir haben Menschen gefragt, was der größte Wert der Rituellen Körperhaltungen und Ekstatischer Trance für sie sei. Ihre Antworten möchten wir gerne mit Euch teilen.

„Die Rituellen Körperhaltungen ermöglichen mir, immer wieder in der Trance in einen Zustand des mich ganz und des in mir Angekommen seins zu spüren und zu fühlen. Ohne Bedingungen, ohne „wenn und aber“, ohne Erwartungen.

 

„Fühlen von Verbundenheit, Hoffnung für Lösungen.“

„Ankommen

Heimat

Sprungbrett

für Neues“ 

 

„Trancereisen:

Nähren mich, lassen mich
zu mir kommen, sind wie
Musen, die mich küssen,
geben mir Kraft, sind eine Bereicherung in meinem Leben,
meine Welt ist bunter geworden.“ 

29. Dez, 2017

Wir freuen uns sehr der Archäologin und Urgeschichtsforscherin Univ.-Doz.in, Dr.in. Christine Neugebauer- Maresch zur Verleihung des Silbernen Ehrenzeichens der Stadt Wien zu gratulieren. Die Verleihung fand am Mi. 20.12.2017 im Wiener Rathaus durch StadtvertreterInnen statt und wurde durch die interessante Laudatio von Dr.in Maria Nicola-Teschler sehr persönlich und individuell bereichert. Zu den renommierten Forschungsarbeiten von Christine Neugebauer-Maresch gehört die Findung des aufsehenerregenden Fundes der 36.000 Jahre alten Frauenstatuette in Stratzing/Rehberg 1988 und die Entdeckung einer 27.000 Jahre alten Doppelbestattung zweier Neugeborener am Wachtberg in Krems 2005.

6. Dez, 2017

Was ist noch im Dezember 2017 im FGIÖ möglich? Noch drei Workshops mit den Rituellen Körperhaltungen, bei denen die lebendige, eigene körperliche Erfahrung der Ekstatischen Trance gemacht werden kann.

Im brandneuen Tranceletter haben wir einige Impressionen mit derTrance gesammelt. Du/ Sie kannst hier nachlesen.

19. Nov, 2017

Noch bevor das Museum im Winter schließt, fahren wir nach Dolní Věstonice und Pavlov in Tschechien, in das Archeao Park Museum. Fotos Dolni Vestonic Eine besondere Überraschung ist hier bereit. Noch eine Woche wird die originale Statuette der Frau von Pavlov, die hier, fast dort, wo jetzt das neue moderne Museum steht, ausgestellt. 1953 wurde sie unter Boruslav Klima entdeckt.
Sie ist delikat in ihrer Größe 4,5 cm und in ihrem Alter von an die 30.000 Jahre. In einer Glasvitrine können wir sie von allen Seiten zu betrachten. Wegen der Brüchigkeit des Mammutelfenbeins wird sie von einem Messingbogen gehalten. Wir freuen uns sehr, sie in ihrer Körperlichkeit mit Brüsten und Pobacken und der Querlinie rund um das Becken, in aller Ruhe betrachten zu können. Heute, an diesem Novembertag, ist es sehr ruhig im Museum. Die zweite schöne Überraschung und Veränderung ist, dass gleich, wenn wir hereinkommen die Urmütter des Paläolithikums uns von der Screen Wand begrüßen. Eine umfangreiche Kollektion von Statuetten aus Tschechien, wie aus Moravsky, Petrkovice, Predmosti, , Dolní Věstonice, Pavlov und aus Sibirien mit Mal`ta, Kostienki, Zaraysk, Eliseevitchi, Avdeevo wird prominent an die Wand projiziert. Wir verstehen es als Würdigung der konzentrierten Frauenkraft hier am Ort. Wir verweilen länger hier, sprechen über die Mammuts und das Jagen. Sind wieder begeistert über die kunstvollen Elfenbeinschnitzereien an Gerätschaften und Mammutzähnen und staunen über die klaren Muster auf Schmuckstücken aus Elfenbein. Natürlich betrachten wir wieder den besonderen, kleinen Frauenkopf, den Bruststab mit den Linien und die abstrakte Frauenfigur. In der anschließenden Vitrine sind auch minuziöse Tierköpfe von Löwen, Nashorn und eine Mammut- und Löwenfigur zu sehen.  Das Besondere dabei ist, auch sie sind aus gebranntem Ton und vor rund 30.000 Jahren hergestellt worden. Wir genießen die Umgebung, die Weinberge und Felsen der drei Schwestern und die Mädchenburg hinter uns und den Blick auf den See, während es langsam zu regnen beginnt.

27. Jun, 2017

Tranceforumstreffen vom 1.6.- 5.6.2017
Reich gefüllt waren sie diese Tage. Voll von Begegnungen, Erkenntnissen, Wissensvermehrung, Genuss und Berührt Sein.
Ich schwinge immer noch nach (19.6.17) und bin noch immer mit Endorphinen hoch versorgt. Viele Bilder, Gefühle, Empfindungen, verbunden mit bestimmten Situationen sind da. Das Naturhistorischen Museum mit den Originalostatuetten der Fanny und der Frau von Willendorf, Süßkartoffel Curry, am Eiszeitweg wandern mit Christine Neugebauer-Maresch und ein stimmungsvoller Umtrunk bei ihr, mit Blick auf den Galgenberg, die Trance mit hochgestreckten Arm, die Trance in mich versunken und in mir gebettet. „Göttinnen, Göttinnen, Göttinnen", wenn auch der Terminus hinterfragt werden kann und ich sie lieber Große Mutter, Urmutter und Ahnin nenne.
Zusammen sein, picknicken auf der Wiese und föllern beim Griechen.
Zu wenig Zeit um mit allen Trancefreundinnen sich so in ein Gespräch zu vertiefen, wie es der Austausch zu den neuen Erfahrungen und Forschungen brauchen würde. Dann muss halt wieder über die Trancepost oder den Tranceletter kommuniziert werden.
In meinem Hype habe ich das nächste Tranceforumstreffen, wann immer es stattfinden wird, schon ziemlich im Detail vor mir.
Urgeschichtemuseum in Weinvierte, Dolni Vestonice mit superschönen, neuen Archeo Park Museum und Hluboke Masuvki (Südmährische Frau) mit Marienkirche und Marienweg und Heilwasserbrunnen.